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Web-Design - Was Sie vermeiden solltenWann Besucher fluchtartig die Internetseite verlassen
Im Internet ist alles vergleichbar. Meistens ist Ihr Internetauftritt nicht unersetzlich für den Besucher. Wenn der Besucher nun auf der Seite angekommen ist, gilt es dafür zu sorgen, dass er sich umschaut, einen guten Eindruck erhält, findet was er sucht und nicht gleich wieder vertrieben wird.
Leider ist dies genau das, was häufig passiert. Hier ist eine Liste von Dingen, die Sie vermeiden sollten:
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Unübersichtliche Navigation
Auch wenn die Besucher sich nicht im Angebot zurecht finden oder es Mühe macht, das Angebot zu nutzen, sind sie schnell wieder fort. -
Langsamer Seitenaufbau
Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, der nächste Anbieter ist nur einen Klick entfernt. -
Ungebetenes Abspielen von Filmen oder Musik
Der Besucher möchte selbst entscheiden, ob er etwas anschauen oder hören möchte, und mag es i.a. gar nicht, wenn ihm bei Aufruf einer Seite gleich etwas entgegen dröhnt. Außerdem können Sie davon ausgehen, dass die Mehrheit Ihren Musikgeschmack nicht unbedingt teilt, besonders beim Betrachten der Internetseite und gerade in dem Moment - es sei denn es handelt sich um eine Musikseite, etwa die einer Band. Vielleicht stört der "Lärm" auch gerade bei anderen Tätigkeiten (eigene Musik hören, Telefonat, Büroarbeit, Surfen im ICE,...). -
Schlechte Lesbarkeit
Nicht jeder ist unter 30 Jahre alt oder nutzt eine Lupe, um Webseiten zu lesen. -
Schlechter Geschmack
Es kommt nicht darauf an, einen Design-Preis zu gewinnen, vermeiden sollten Sie aber allzu billiges Aussehen, grelle Farben, schlechte oder unpassende Fotos etc. - Inhaltslose Marketing-Phrasen
Mal erhrlich, wer wählt das Restaurant nach einer umfassenden "Philosophie" aus? Da zählt doch wohl eher das Ambiente und die Speisekarte. -
Intros (Werbefilmchen als Einstieg), Spielereien, überladene Grafiken
Das macht auch wenig Sinn: Solche Mittel sind gedacht, um in der Werbung Neugierige anzulocken. Auf der Internetseite macht es wenig Sinn, denn der Besucher ist ja schon da. -
Nervige PopUps
Wie sonst wäre wohl der Erfolg der vielen PopUp-Blocker zu erklären? Entsprechendes gilt für neuere Werbeformen mit anderer Technik, bei denen sich die Werbung über den eigentlichen Text schiebt. -
Vertrauensverlust
Wenn Ihnen aktuelle Informationen versprochen werden, aber vorhandenes erkennbar nicht mehr aktuell ist. Oder Aussagen wirken unglaubwürdig, unprofessionell (z.B. verspielt) oder sind erkennbar fehlerhaft (auch sprachliche Fehler). -
Flimmern und Zappeln
Die ruckelnden Newsticker mit immer demselben Text sind ja bereits ein Klassiker. Hinzugekommen sind bewegte Logos und anderer Schnickschnack. Ähnlich wie bei einem TV-Sender bewegen sich Linien hin und her, ändern sich Farben oder Formen...
Was jene Web-Designer wohl noch nicht wissen: Beim Fernsehen dienen diese Animatonen für kurze Zeit dazu, eine Werbung in eigener Sache auf ein Angebot aufmerksam zu machen. Auf der Internetseite lenkt es den Nutzer, der ja schon da ist, ab von dem, was er tun soll, nämlich das Angebot zur Kenntnis nehmen.